Neuer Blog: www.alexanderstocker.at

Hallo zusammen,

ich bitte alle Interessierten auf meinen Weblog zu Web 2.0 für Unternehmen zu surfen (http://www.alexanderstocker.at), da ich unter dieser Adresse (stockera.wordpress.com) keine Beiträge mehr schreiben werde.

Herzliche Grüße,

Alexander Stocker

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Studie: Interne Wikis und Weblogs in Unternehmen

Im Zuge meiner Dissertation führe ich Untersuchungen zu internen Weblogs und Wikis in Unternehmen durch.

Ich suche noch weitere Teilnehmer für Fallstudien. Teilnehmen können sowohl KMUs, als auch große multinationale Unternehmen.

Im folgenden PDF-Dokument werden Motivation, Ablauf, Inhalte und Nutzen der Studie für Teilnehmer beschrieben.

Auszug aus dem Dokument:

…Das Thema Web 2.0 im Umfeld von Unternehmen ist ohne Zweifel ein spannendes und findet langsam, jedoch zunehmend Verbreitung. Als prominente Beispiele für Werkzeuge des Web 2.0 werden Wikis, Weblogs oder Podcasts genannt. Alle drei bieten – wenn effektiv eingesetzt – ein gewaltiges Potential für Unternehmen, brach liegende Ressourcen zu aktivieren.

Als sozio-technische Systeme weisen Web-Anwendungen jedoch besondere Charakteristika auf, die das Verstehen sowie das Abschätzen ihrer Wirkung im betrieblichen Umfeld erschwert. Trotzdem ist ein Mangel an akademischer qualitätsgesicherter Arbeit erkennbar, welche die Untersuchung der Werkzeuge des Web 2.0 im Unternehmenskontext zum Inhalt hat.

Unternehmen wollen sich mit diesen Werkzeugen auseinandersetzen, können jedoch aufgrund der angesprochenen Vernachlässigung von anwendungsorientierten Forschungsarbeiten auf keine konkreten, qualitätsgesichterten und praxisnahen Handlungsleitfäden zurückgreifen. Den Praktikern fehlt es an verständlichen und nachvollziehbaren Anleitungen.

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stockera.blogspot.com

Ich habe mich dazu entschlossen, einen englischsprachigen Blog auf www.alexanderstocker.at zu erstellen. Dieser widmet sich ganz meiner Dissertation.

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Web 2.0 am Ende?

Anläßlich der Web 2.0 Expo in Berlin nannten Journalisten von Standard und Orf Futurezone das Web 2.0 am Ende? Doch welche Bedeutung haben diese und ähnliche Statements wirklich für Unternehmen? Hier gibts eine mögliche Antwort auf diese Frage..

Aus der Sicht von Tim O’Reilly impliziert Web 2.0 automatisch die Gestaltung des Geschäftsmodelles. O’Reilly erklärt Web 2.0 kurz und prägnant: .. Web (as the network) is the platform.., ..on a network as a platform the rules for business are different, .. .. users add the value .. so figure out, how to build databases, that get better the more people use them .. makes the secret source of every Web 2.0 Company.

Nach einer gedanklichen Analyse dieses Statements und einer Reflektion auf die EBusiness Literatur stellt sich mir die folgende Frage: Was das nicht schon immer so?

Erfolgreiche Parade-Unternehmen wie Google, Ebay oder Amazon bauen doch genau darauf auf? Kein Wunder, hat doch auch O’Reilly seine Prinzipien partiell vom Erfolg dieser Unternehmen abgeleitet. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist im Hinblick auf die Web-Ökonomie bedeutend, das Web die Eintrittsbarrieren und daher auch die Eintrittskosten in den neuen Markt für Newcomer erhöht, wenn bereits Unternehmen gibt, die in einem bestimmten Segment umfassende Datenbanken aufgebaut haben. Der Markt konsolidiert sich. Viele Web 2.0 Start-Ups, die genau in diese Segmente drängen, sterben – nicht ohne Grund. Das Web tendiert zur Monopolisierung, Orte gibt es keine, jedoch kulturelle Unterschiede zwischen den Nationen, deren Bewohner auf das Internet zugreifen können. Die Chance für neue Unternehmen besteht nun darin, Nischenmärkte zu finden und diese erfolgreich zu bedienen.

Werbung mag ein gutes Mittel zu sein, um sein Geschäft zu finanzieren, da wohl niemand so richtig am Web für Inhalte oder Dienste bezahlen möchte. Die User wandern dann einfach zu einem Anbieter ab, der Ähnliches zur Verfügung stellt. Auch das ist nicht neu – wir kennen es bereits vom Privatfernsehen. Pay-Per View-Geschäftsmodelle finden bisweilen längst nicht so viele Anhänger, wie erwartet, man denke hierbei an Premiere. Zurück zum Web plant sogar XING bereits, seine Premium Services durch Werbung zu ergänzen.

Warum ist Web 2.0 trotzdem interessant für Unternehmen? Web 2.0, bzw. der Einsatz von Social Media in und um Unternehmen ist und bleibt das spannendere Thema. Die effiziente und effektive Erreichung vom organisatorischen Ziele mit der Hilfe von Social Media steht im Vordergrund.

Prof. Klaus Tochtermann beschreibt es sehr treffend in seinem Interview: „Wer nicht kollaboriert, kollabiert!“. Unternehmen können auf einfach zu bediende Tools für das Wissensmanagement zurückgreifen. Wissen zu explizieren ist „in“ – nicht nur am Web, obwohl es wieder der Vorreiter für Veränderungen ist, die auch in Unternehmen geschehen.

Auch große Unternehmen wie Microsoft oder IBM leisten sich seit einigen Jahren interne Blogosphären, die meisten sind bottum-up entstanden und werden regional und thematisch unterschiedlich, formell durch die Leitungsebene unterstützt. Mitarbeiter vernetzten sich durch das Explizieren ihres Expertenwissens mit anderen und generieren für sich und andere einen Wert, der ohne die technische Realisierung mit Hilfe von Weblogs nicht möglich gewesen wäre. Doch nicht nur in großen multinationalen Konzernen macht der Einsatz von Social Media Sinn. Auch KMUs können dadurch profitieren.

Wie erkennbar ist, offenbart das Web 2.0 dem Wissensmanagement einen neuen Aufwärtstrend. Wissen teilen ist wieder „in“.

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Web 2.0 in Untehmen

Meine Kollegin Gisela Granitzer hat im Rahmen einer Podiumsdiskussion bei der APA-E-Business-Community einen überaus spannenden Impulsvortrag zum Thema Web 2.0 in Unternehmen gehalten. Frei nach einem Statement von Herrn Prof. Tochtermann, Geschäftsführer des Know-Center, des Instituts für Wissensmanagement der TU-Graz und des Institut für Vernetzte Medien am Joanneum Research: „Wer nicht kollaboriert, kollabiert!“

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Forschungsfrage: Interne Weblogs in KMUs

Wikis und Weblogs stellen bekanntlich ja Web-Publishing-Systeme dar. Beide lassen sich dem bottom-up durch die User getriebenen Wissensmanagement zuordnen. Im Gegensatz zu einem Wiki, wo eine kollektive Autorenschaft die Ansichten des Einzelnen in den Hintergrund rückt, stellt der Blog den Autor mit seiner subjektiven Meinung in den Mittelpunkt. Ausgehend von diesem Unterschied lassen sich sowohl für Wikis, als auch für Weblogs allerlei Einsatzszenarien in und um Organisationen identifizieren.

Weblogs eignen sich bestimmt gut als ein weiteres Medium, zur „Selbstvermarktung“ des Bloggers respektive der bloggenden Organisation. Gerade KMUs, die aufgrund ihrer Größe und der Kürze der Entscheidungskette Entscheidungen meist sehr rasch treffen können, setzen Blogs zunehmend für ihre Außendarstellung und zur Kommunikation mit externen Stakeholdern ein.

Derzeit beschäftige ich mich im Rahmen einer Forschungsfallstudie mit der Frage, ob es auch interne Einsatzzwecke für Weblogs in nicht geographisch verteilten KMUs geben kann. Weiters interessiert mich in diesem Zusammenhang die Frage, ob Untersuchungsmethoden und Erkenntnisse aus der betrieblichen Weblogforschung von multinationalen Großunternehmen auch 1:1 auf die Erkenntnisgewinnung in KMUs anwendbar sind.

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Web 2.0 Case Study Facebook

Mein Kollege Patrick hat einen spannenden Vortrag „Aspekte des Web 2.0“ im Rahmen der Lehrveranstaltung Wissenstechnologien von Peter Scheir gehalten. Ein Hauptbestandteil dieses Vortrags war eine Case-Study zur Social Networking Plattform Facebook. Unter diesem Link finden sich sowohl die Folien, als auch die Tonaufzeichnung des Vortrags.

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